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Verkehrsverstöße und Ihre Kosten

Wenn Verkehrswidrigkeiten begangen werden, gibt es einen Bußgeldkatalog, auch Strafkatalog genannt. Er gilt bundesweit, sodass eine einheitliche Ahndung gleicher Verstöße gewährleistet werden kann. In dem Bußgeldkatalog sind die Folgen für einen sogenannten Regelfall zu lesen. Das bedeutet, dass es in dem jeweiligen Fall keine Besonderheiten gab. Wenn der Verkehrsverstoß allerdings diverse Folgen verursachte oder bereits Voreintragungen im Fahreignungsregister vorlagen, kann sich dies verschärfend auswirken.

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Unterdurchschnittliche Verstöße

Wenn ein Verstoß als unterdurchschnittlich beurteilt wird, kann es zu einer Abweichung zugunsten der jeweiligen Person kommen. In der Regel werden weniger schwerwiegende Verfehlungen lediglich mit einem Verwarnungsgeld von 5 Euro bis 55 Euro belegt. Zumeist muss bei solchen Vergehen noch nicht mit Punkten in Flensburg gerechnet werden. Dem Betroffenen wird bei solchen Verstößen ein schriftliches Verwarngeldangebot gemacht, umgangssprachlich auch als Knöllchen bekannt. Dieses muss dann innerhalb einer Woche bezahlt werden. Geschieht das nicht und das Verfahren wird auch aus anderen Gründen nicht eingestellt, wird ein förmliches Bußgeldverfahren eingeleitet.

Schwerere Verkehrsordnungswidrigkeiten

Etwas teurer wird es für den Verkehrssünder, wenn er einen gewichtigeren Verkehrsverstoß begeht. Denn hierfür müssen zwischen 60 Euro bis zu 1.500 Euro bezahlt werden. Hierbei findet eine rechtskräftige Ahndung Anwendung, die im sogenannten Flensburger Fahreignungsregister vermerkt und zumeist auch mit Punkten in Flensburg bewertet wird. Handelt es sich um einen besonders gravierenden Verkehrsverstoß, kann auch ein Fahrverbot von einem bis drei Monaten die Folge sein. Wenn die Umstände der jeweiligen Tat oder auch die Auswirkungen des Fahrverbotes sehr stark vom Durchschnittsfall abweichen würden, kann allerdings auch davon abgesehen werden. In diesem Fall würde dann stattdessen eine Erhöhung der Geldbuße erfolgen. Die Punkte sind allerdings nicht zu vermeiden, denn diese sind in dem Bußgeldkatalog fest vorgeschrieben.

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